Montag, 11. August 2014

Unser Wochenende in Bildern


Naja, jedenfalls fast zwei Tage davon ;) Den Freitag haben wir komplett mit den Vorbereitungen für Samstag verbracht, und der Sonntag diente ausschließlich der Erhohlung.

Wir waren am Samstag zu einem großen Jubiläums-Fest bei den Schwiegereltern eingeladen. Ich wurde gebeten etwas Fingerfood beizusteuern. Da wir ja noch großes vorhatten, musste das Fingerfood schnell zu machen sein. Ich hab mich für gefüllte Pfannkuchenröllchen mit Räucherlachs und Meerrettich, Datteln im Speckmante und gefüllte Eier entschieden.




Seit unserer eigenen Hochzeit liebe ich ja Datteln mit Speck, und die sind noch schneller gemacht als ich dachte. Einfach die Datteln mit Speck umwickeln und bei 200 Grad für 15 Minuten im Ofen backen. Fertig. Am aller besten sind sie natürlich ganz frisch aus dem Ofen, aber auch am nächsten Tag kann man sie ohne schlechtes Gewissen servieren ;)
Die gefüllten Eier sind eine Eigenkreation. Ich habe 10 Eier hart gekocht, halbiert und das Eigelb in einer Schüssel mit 3 TL Senf, 2 EL Creme Fraiche, 3 TL Majo und 4 ganz feingeschnittenen Essiggurken verrührt. Dann die Masse in einen Spritzbeutel gefüllt und zurück in die Eier damit. Zur Deko noch je eine Kaper obendrauf.





Nun aber zu dem Part, der die meiste Zeit des Freitags in Anspruch genommen hat. Eine Himbeer-Wickeltorte nach dem Rezept von Sally. Also, schwer ist sie ja wirklich nicht zu machen, aber ziemlich zeitaufwändig. Mann muss 3 mal den Bisquitteig anrühren um 2 Backbleche und 2 Böden zu bekommen. Dann die Creme herstellen und dann das wickeln...nur so als Tip: wenn man nicht so geübt ist geht das zu zweit bestimmt um einiges schneller ;)
So, am Nachmittag hatte ich die Torte fertig, jedenfalls das Innenleben. Mein Mann wollte amAbend unbedingt die Deko übernehmen. Okay, denk ich mir, das passt schon. Geplant war, die Torte mit Ganache einzuschmieren und dann das Fondant drüber zu legen. Klingt simpel. Nur irgendwie hatte ich zu wenig Ganache gemacht. Also ist der Mann Abends um 9 nochmal los um Schoki und Sahne zu kaufen. Aber abkühlen muss sie ja dann auch noch. Irgendwann war die Ganache dann soweit auf der Torte verteilt. Das Fondant wurde ausgerollt. Da ich aber zwischenzeitlich schon ins Bett verschwunden bin, in der Annahme der Mann wirds schon schaffen, hat dieser herausgefunden das auch Fondant auf die Torte legen zu zweit wesentlich besser geht. Das Fondant ist an den Seiten komplett gerissen. Also hat mein Mann es wieder abgepopelt, an den Seiten, und Mandeln draufgeklebt, die Ganache war ja noch drauf.
Am nächsten Morgen wollt er mir die Torte nicht zeigen. Ich fands zu seinem Erstaunen gar nicht so schlimm (das wäre wohl anders gewesen wäre mir das passiert) Und mit ein bisschen Kuvertüre und einem roten Fondantherz haben wir die Torte dann doch noch gerettet. Ich fand sie am Ende jedenfalls sehr hübsch. Nicht so geplant, aber hübsch. Und lecker war sie!




 


Ich hätte ja gerne noch bessere Fotos der Torte gemacht, aber genau in dem Moment als sie draußen stand für die Fotos begann es zu regnen. Also nur, husch husch, geknipst ohne auf die richtige Einstellung zu achten.



Dafür wurde das Wetter pünktlich zum Fest wieder richtig schön. Es gab viele nette Menschen, sehr gutes Essen, richtig gute Laune und ein tolles Programm.


 



Wir haben allesamt einen Spaziergang zu einer kleinen Kapelle gemacht in der dann eine kurze und sehr schöne persönliche Andacht gehalten wurde.




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